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Newsletter vom 26. September 2010


Der LVB respektiert den Volkswillen mit dem Ja zu allen Schulvorlagen. Nun braucht es eine realistische Umsetzungsplanung und ausreichende finanzielle Ressourcen.

Der LVB hat von Anfang an gut begründet eine kritische Haltung gegenüber den Konkordaten HarmoS und Sonderpädagogik eingenommen und damit dazu beigetragen, dass die für einen direkten Beschluss notwendige 4/5 Mehrheit im Landrat nicht erreicht wurde und der Souverän folglich den letzten Entscheid fällen konnte. Dieser demokratische Prozess war wichtig und richtig.

Das Stimmvolk hat sich nun für HarmoS und integrative Sonderpädagogik entschieden. Der LVB respektiert diesen Entscheid. Mit Genugtuung nimmt der Berufsverband vom Ja zum Bildungsraum NWCH Kenntnis. Es macht den Weg frei für eine sinnvolle inhaltliche Koordination der Lehrinhalte und der Schulabschlüsse auf Volksschulstufe und für ein vierjähriges Gymnasium.

Damit die Umsetzung der bevorstehenden Reformen möglichst gelingen kann, sind nun alle Schulbeteiligten gefordert. Um die Belastungen bei der Umsetzung in den nächsten Jahren für Kinder und Lehrpersonen in Grenzen zu halten, wird sich der LVB für genügend zeitliche und finanzielle Ressourcen einsetzen. Ebenso wird sich der Berufsverband dezidiert dafür stark machen, dass die Arbeitsbedingungen der Lehrpersonen auch ganz generell an die hohen Anforderungen im täglichen Schulbetrieb angepasst werden. Die Einhaltung dieser Prämissen wird es den Baselbieter Lehrerinnen und Lehrern erleichtern, den Volkswillen umzusetzen und sich auch weiterhin für eine hohe Bildungsqualität in den Baselbieter Schulen engagieren zu können.

Für die GL-LVB
Christoph Straumann, Vizepräsident LVB


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