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LVB-Stellungnahme zur Landratsvorlage "Entlastungspaket 12/15"


Der LVB nimmt zur Kenntnis, dass der Regierungsrat nicht auf die Argumentation der Verbände der Direktbetroffenen aus dem Schulbereich eingeht und am bisherigen „Entlastungspaket" festhält.

Sollte der Landrat die im Bildungsbereich vorgeschlagenen Sparmassnahmen beschliessen, so trägt  das Parlament des Kantons BL die Verantwortung für den voraussehbaren Qualitätsabbau in der Bildung. Die Schulen könnten die bisherigen Leistungen nicht mehr vollumfänglich erbringen. Davon wären in erster Linie die verschiedenen Schulbeteiligten, nämlich die Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrpersonen und abnehmenden Lehrbetriebe betroffen. Wenn in den Schulen die Ressourcen für den laufenden Betrieb eingeschränkt würden, stünde auch die für die beschlossenen Reformen notwendige Zeit nicht zur Verfügung. Es gilt das Gleiche wie bei jedem anderen Betrieb: Ohne Ressourcen für Innovation und Zukunftsplanung stagniert die Gesamtperformance der Organisation. Über kurz oder lang würden sich fehlende Bildungsressourcen auf die Wirtschaftsleistung des gesamten Kantons negativ auswirken.   

Der LVB erwartet deshalb, dass die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in den anstehenden Sitzungen die Bildung betreffende Sparmassnahmen und Budgetvorgaben seriös auf ihre Auswirkungen hin prüfen und sich bei den Abstimmungen zu einer Guten Schule Baselland bekennen, welche mehr ist als nur ein abgedroschener Werbeslogan. Kurzsichtige Sparbeschlüsse bei der Bildung können mittelfristig sehr teuer zu stehen kommen!

08.11.2011
Christoph Straumann
Präsident LVB


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