Newsletter vom 19.9.2014: Löhne an den Primar- und Musikschulen akut bedroht!

Newsletter vom 19.9.2014: Löhne an den Primar- und Musikschulen akut bedroht!

Geschätzte Mitglieder

Mit der Gemeindestrukturreform, welche die Baselbieter Regierung am vergangenen Freitag ohne vorherige Information der Sozialpartner den Medien vorgestellt hat, sollen die Gemeinden die „grösstmögliche“ Regelungs- und Vollzugsfreiheit erhalten. Dies bedeutet unter anderem, dass die Gemeinden künftig befugt sein sollen, die Löhne der Gemeindelehrkräfte in erheblichem Masse selbst zu bestimmen! Der Hintergrund ist klar: Das Bildungswesen wird als zentraler Kostentreiber identifiziert, der optimiert werden muss.

Damit werden die Löhne an den Primar- und Musikschulen in naher Zukunft in akute Gefahr geraten! Insbesondere finanzschwache Gemeinden werden der Verlockung kaum widerstehen können, auf dem Buckel der ohnehin schon am schlechtesten bezahlten Lehrkräfte die Gemeindefinanzen zu entlasten. Erste Wortmeldungen mit dieser Stossrichtung sind bereits öffentlich geworden. Es droht ein epochaler Rückschritt hinsichtlich der Anstellungsbedingungen der Baselbieter Lehrerinnen und Lehrer!

Deshalb braucht es schon zu diesem frühen Zeitpunkt deutliche Signale zum geballten, entschlossenen Widerstand aller von den Gemeinden angestellten Lehrkräfte – solidarisch unterstützt von den restlichen Baselbieter Lehrpersonen!

Tragen auch Sie dazu bei, indem Sie …

  • … durch Ihre Anwesenheit an der Delegierten- und Mitgliederversammlung des LVB am 24. September (19.30 h, Coop Tagungszentrum, Muttenz) Ihre entschiedene Ablehnung dieser Idee öffentlich zeigen. Nur die Faust im Sack zu machen, genügt nicht!

  • … jedem Nicht-LVB-Mitglied an Ihrer Schule klar machen, dass nur der gemeinsame Kampf innerhalb des Berufsverbands die Aussicht bietet, den zu befürchtenden grössten Lohnabbau in der Geschichte des Baselbieter Schulwesens abwenden zu können. Der LVB ist auf geschlossene Reihen und den Beitritt neuer Mitglieder angewiesen, um diese Auseinandersetzung so wirkungsvoll wie möglich führen zu können!

Der LVB wird an der DV/MV vom 24. September 2014 eine erste deutliche Reaktion auf diesen Frontalangriff auf die Löhne der Gemeindelehrkräfte zeigen. Auch dafür brauchen wir jedoch Ihre persönliche Präsenz und Solidarität.

Es geht ans Eingemachte! Nur gemeinsam sind wir stark! Wir benötigen Ihren Support!

Mit freundlichen Grüssen

Ihre LVB-Geschäftsleitung


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