Profil des GBL

Der GBL setzt sich für ein gutes Gymnasium ein

  • Das Gymnasium ist nach wie vor der wichtigste Zugang zum Universitätsstudium. Das heisst: es soll ein breites Fächerangebot (Allgemeinbildung) anbieten, aber in den einzelnen Fächern auch in die Tiefe gehen. Die Ausbildung muss in allen Profilen hochstehend sein, so dass unabhängig von der Wahl des Schwerpunktfachs ein Studium an jeder Fakultät möglich ist.
  • In einem guten Gymnasium lernen Schülerinnen und Schüler unter sorgfältiger Anleitung, selbständig zu arbeiten. Die überfachlichen Kompetenzen werden vermittelt. Formen des eigenverantwortlichen Lernens werden gefördert. Dazu muss genügend Schulraum zur Verfügung stehen und der Stundenplan der Schülerinnen und Schüler darf nicht überfüllt sein.
  • An einem guten Gymnasium muss für die Schülerinnen und Schüler ausreichend Zeit zur Verfügung stehen, um nicht nur Wissen zu erwerben, sondern auch inner- und überfachliche Zusammenhänge zu erkennen.
  • An einem guten Gymnasium sind die Lehrerinnen und Lehrer keine Einzelkämpfer. Sie arbeiten zusammen. Dafür braucht es in erster Linie Zeit.
  • An einem guten Gymnasium spüren die Lehrerinnen und Lehrer die Wertschätzung der Schulleitung, des Schulrates und der Behörden.
  • An einem guten Gymnasium unterrichten fachlich und didaktisch gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Sie haben das Recht und die Pflicht, sich regelmässig weiterzubilden.
    • Der GBL setzt sich dafür ein, dass genügend zeitliche, räumliche und finanzielle Mittel dafür eingesetzt werden.
  • Ein gutes Gymnasium ist nicht nur selbstreferentiell. Die Lehrkräfte und die Schulleitung wagen immer wieder den Blick über den Tellerrand hinaus in andere Kantone, andere Schulstufen usw. und interessieren sich dafür, was in der Bildungspolitik passiert.
  • Die GBL-Vorstandsmitglieder informieren regelmässig an den Konventen über die bildungspolitischen Entwicklungen.
  • An einem guten Gymnasium sollen Lehrerinnen und Lehrer, welche Zusatzaufgaben übernehmen (Schulentwicklung usw.), auch entsprechend entlöhnt werden.
    • Der GBL setzt sich für gute Rahmenbedingungen ein, die ermöglichen, diese Punkte zu erfüllen. Dazu gehören: konkurrenzfähige Löhne, geeignete Klassengrössen, keine Verkürzung der Dauer des Gymnasiums, gute Infrastruktur (Räume, Ausrüstung), guter Zusammenhalt des Kollegiums.
    • Der GBL möchte bei wichtigen bildungspolitischen Entscheiden angehört werden (zum Beispiel bei neuen Schulmodellen).
    • Der GBL sucht die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen im Bildungsbereich: GLK und SLK; LVB und LCH; VSG. In wichtigen Fragen erreichen wir mehr, wenn alle am gleichen Strick ziehen.